
Das System ist speziell für Anwendungen konstruiert, in denen ein leichter, offener Zugang zu allen Einzelteilen erwünscht ist; eine für räumlich eingeschränkte Anwendungen optimierte Version ist hier beschrieben.
Die Konstruktion dieses Raumfilters ermöglicht, die beiden wesentlichen Justagevorgänge (Fokussierung längs der optischen Achse und Blendenjustage in zwei Richtungen senkrecht dazu) vollständig unabhängig voneinander auszuführen, und das Aufweitungsobjektiv (Mikroobjektiv) auf einfache Weise zu wechseln
Dieses Raumfilter ist aus drei Baugruppen zusammengesetzt: es besteht aus einem Objektivfokussierteil MRF 56.1 (in der Mitte des obigen Photos, mit einem Reiterstift Ø 14 mm), einem Blenden-Justierteil MRF 56.2 (rechts im Photo), das auf das Fokussierteil aufgesetzt wird, und einer Objektivhalterung als ein Teil von MRF 56.1 (links im Bild, mit einem Mikroobjektiv), das in das Fokussierteil eingesetzt wird. Die beiden Justierteile sind mit Nut und vier Klemmschrauben verbunden; die Teile können auch einzeln geliefert werden

Die kurzbrennweitigen Objektive zur Fokussierung in die Raumfilterblende werden mit konventionellem RMS-Mikroskopgewinde in die Objektivhalterung eingeschraubt und in den Fokussierteil eingesteckt, so dass der Brennpunkt etwa in der Ebene der Lochblende liegt. Ein Rändelring am Fokussierteil ermöglicht dann eine Feinfokussierung ohne Mitdrehung der Optik. Die Objektive müssen mindestens 0,2 mm freien Arbeitsabstand haben.
Im Blenden-Justierteil werden die gefassten Lochblenden mit einer seitlichen Klemmschraube gehalten und sind leicht auswechselbar. Zur Justage des Raumfilters kann die Blende mit zwei Mikrometerschrauben in X- und Y-Richtung feinfühlig verschoben werden. Eine seitliche Einblicköffnung in das Blenden-Justierteil erleichtert die Justierung